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kompatible Tonerkartuschen


Was genau sind kompatible Tonerkartuschen?

Der Begriff „kompatible Tonerkartusche“ ist eine allgemeine Bezeichnung, die hauptsächlich für neu nachgebaute (keine originalen) verwendet wird. Fälschlicherweise wird die Bezeichnung auch für wiederbefüllte wie rebuild oder refill verwendet. Daher ist es für den Anwender kaum feststellbar, um was für eine Kartusche, die er in seinem Drucker einsetzt, handelt. Ein weiteres Problem ist, dass viele Anwender, die sich beim Kauf einer neuen Tonerkartusche eigentlich für eine refill oder rebuilt entschieden haben, in den meisten Onlineshops unter der Bezeichnung „kompatible“ eine neue, nachgebaute Tonerkartusche erhalten.

Wer denkt, durch die Verwendung einer kompatiblen Tonerkartusche etwas für den Umweltschutz zu tun, der irrt sich, denn im Gegenteil, er belastet die Umwelt noch mehr, weil es sich meistens um neu produzierte Kartuschen handelt. Für die Herstellung neuer, kompatibler Tonerkartuschen werden Unmengen an neuem Kunststoff, Eisen, Aluminium und Kupfer verwendet und da diese meist in Fernost hergestellt werden, kommt noch der weite Transportweg hinzu. Deshalb sollte sich der Verbraucher lieber für eine refill oder rebuilt „Made in Germany“ entscheiden. Diese sind vielleicht geringfügig teurer, aber dafür umweltschonend und im Vergleich zum Original immer noch günstiger.

 

Refill / Wiederbefüllte Tonerkartuschen


Als refill-Tonerkartuschen bezeichnet man nur mit Tonerpulver wiederbefüllte Kartuschen. Es gibt aber auch Ausnahmen bzw. Unterschiede: Für jene, die keine Developer Roller oder OPC Trommeln verbaut haben, wie z.B. von Canon, Kyocera, Sharp, Konica Minolta und Ricoh, ist nur ein refill möglich. Tonerkartuschen z.B. von Brother, Hewlett Packard, Dell, Lexmark und Samsung werden auch als refill angeboten, aber bei diesen Modellen ist ein rebuilt empfehlenswert. Eine refill Tonerkartusche muss also nicht schlecht sein, denn Qualität entsteht durch eine gute Verarbeitung und die Verwendung eines hochwertigen Tonerpulvers.

refill Tonerkartusche
wiederbefüllte (refill)
Brother & HP Tonerkartusche
refill Tonerflasche
wiederbefüllte (refill)
Canon, Kyocera & Konica-Minolta
Tonerflaschen

 

Rebuilt Tonerkartuschen


refill Tonerkartusche Bei rebuilt Tonerkartuschen handelt es sich um aufgearbeitete / überholte Kartuschen. Der Arbeitsaufwand bei diesen ist enorm hoch, denn hier sind viele Arbeitsschritte und ein hoher Materialaufwand nötig.
Um eine rebuilt Tonerkartusche herstellen zu können, muss die originale, leergedruckte zerlegt werden. Nach der Zerlegung wird diese gereinigt, verschlissene Teile wie die OPC Trommel, Abstreifer, die Magnetwalze und Lager werden ausgebaut. Anschließend werden die neuen Teile wie die OPC Trommel, neue Abstreifer, Lager, die Versiegelung des Tonertanks und eine neue oder gereinigte PCR – Walze sowie die Magnetwalze eingesetzt. Vor der Endmontage der rebuilt Tonerkartusche wird noch etwas Tonerpulver auf die Magnetwalze gegeben und die fertige Kartusche einem Funktions- und Drucktest unterzogen.

Aufbau rebuilt Tonerkartusche
Aufbau einer HP Tonerkartusche


Es ist also sehr aufwendig, eine qualitativ hochwertige rebuilt-Tonerkartusche herzustellen.

 

Newbuild / Nachbau Tonerkartuschen


refill Tonerkartusche Newbuild – Tonerkartuschen werden meistens in Billiglohnländern in Fernost hergestellt und bei den meisten ist nicht bekannt, ob dabei patentrechtlich gesehen immer alle Vorschriften eingehalten werden. Bekannt ist aber seit September 2018, dass in newbuild Tonerkartuschen das giftige und in Europa verbotene Flammschutzmittel DecaBDE nachgewiesen wurde.


Genauere Informationen dazu finden Sie in unseren Bericht über DecaBDE in Tonerkartuschen vom Januar 2019.

 

Verkauf / Ankauf


Ankauf kompatible Tonerkartuschen Da newbuild–Tonerkartuschen aus Fernost oft aus minderwertigem Kunststoff hergestellt werden können und das in Deutschland verbotene Flammschutzmittel DecaBDE enthalten und oft sehr schlecht verarbeitet sind, können diese leider nicht wieder aufgefüllt werden. Außerdem werden die newbuild Kartuschen aufgrund von möglichen Patentrechtsverletzungen im Allgemeinen nicht wiederbefüllt. Aus genannten Gründen haben newbuilt-Kartuschen nach der Verwendung im Drucker praktisch keinen Rückkaufswert.

Bei refill bzw. rebuilt Tonerkartuschen (die bereits einmal erneuert wurden) ist der Arbeitsaufwand und die Abnutzung zu groß, um sie noch ein zweites Mal aufzubereiten. Es müssten zu viele Verschleißteile gewechselt werden, um eine gleichbleibende Qualität und Quantität zu gewährleisten.

Aus diesen genannten Gründen werden wiederaufbereitete oder neu-nachgebaute Tonerkartuschen nicht angekauft, jedoch müssen diese nach ElektroG entsorgt werden.

Für eine umweltgerechte und gesetzeskonforme (stoffliche) Entsorgung nutzen Sie unseren Entsorgungsservice.

 

Fazit


Wer etwas für die Umwelt (geringe Transportwege / Inhaltsstoffe) tun möchte und dennoch das Bedürfnis hat beim Drucken zu sparen, der entscheidet sich je nach Kartuschentyp für eine refill bzw. rebuilt Tonerkartusche Made in Germany (siehe z.B. Firma WTA oder Petro Schöller).

Warum kein Newbuilt?
  • hohe Transportwege
  • zusätzliche Vernichtung von Rohstoffen duch Neuproduktion
  • Einsatz von gesundheitsschädlichem Flammschutzmittel DecaBDE
  • keine Wiederverwendung nach ElektroG möglich
  • Übergehung Registrierungspflicht (Stiftung ear)
  • Billigproduktion aus Fernost kostet Arbeitsplätze im Innland

 

 


Umweltgerechte
Entsorgung???


Womit andere werben,
SETZEN WIR UM !!!


Stofflich verwertete
2675,922 t
def. Tonerkartuschen.


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